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Positionierung wie Maler Leon Löwentraut!

10. Oktober 2021

Wer diesen jungen, dynamischen und auf den ersten Blick sympathischen Künstler sieht, will mehr wissen. Es ist schon ein interessantes Gesamtpaket einer Personen-Marke, die sich da präsentiert.

Aber ist er einer der besten Künstler/Maler aktuell? Da gibt es wahrscheinlich genau so viele, die das be-ja-en wie ver-nein-en. Was macht also den Unterschied, dass so viele die deutsche Künstler-Marke Leon Löwentraut kennen und andere, mindestens genauso gute Künstler nicht? Warum zahlen Menschen für seine Kunstwerke zu Lebzeiten hohe fünf- und sechsstellige Beträge? Und andere ähnlich gute Maler verscherbeln ihre Kunstwerke zum Bruchteil davon – oder gar nicht.

Mann könnte diese und weitere Fragen zusammenfassen in der Frage: Wann sagen Menschen „Ich kauf mir einen Löwentraut“? Ähnlich wie „ich kauf mir einen Precht“ (Buch), „Ich kauf mir eine Armani (Tasche), „ich kauf mir einen Porsche“ (Auto) usw. 

  • Antwort 1… ist also klar: Wenn Ihre Produkte/Angebote sehr gute Qualität und einen Wiedererkennungswert haben. In der Art, wie sie sind, in dem Element(en) das sich wiederholt, in dem und den wenigen Punkten, die die meisten Menschen sich merken und der Personen-Marke fest zuordnen. Ein Löwentraut ist – bis auf wenige Ausnahmen – sofort erkennbar. Und wenn diese Merk-würdigkeit und damit Verankerung der Marke in ausreichend Köpfen der Hauptzielgruppe erreicht ist, sind Ausflüge weg davon erlaubt. Erst dann.
  • Antwort 2: Wenn Leon Löwentraut um seine Marke gar nicht so viel TamTam macht, sondern andere für ihn. In diesem Fall erst seine Eltern (er fing im einstelligen Alter an, zu malen und sich zu inszenieren). Dann sein ganzes Team. Natürlich spielt Leon Löwentraut diese Inszenierungen mit. Sogar sehr gut. Ich kann mir aber vorstellen, dass es ihn eher nervt und er nur mit dem Heli einfliegt, mit Designer-Klamotten über rote Teppiche rennt, weil er den Nutzen der Inszenierung, den ihm andere Marken-Profis erklärt haben, verstanden und als nötig akzeptiert hat. Antwort 2 heisst also nicht: Nur die, die extrovertiert, selbstdarstellerisch oder/und narzisstisch veranlagt sind und Größe, Bedeutung und Übertreibung gerne erzeugen, gewinnen den Kampf um die Aufmerksamkeit und das Geld. Nein, auch die, die die Bedeutung verstanden haben und das Nötige tun – um gleich danach wieder im Atelier zu verschwinden und das zu tun, was sie wirklich gerne und gut tun. Dazu ein passendes Zitat von Löwentraut aus einer TV-Reportage: „Als Künstler setzt man sich sehr viel mit seinem eigenen Werk auseinander. Ich glaube, dass es schwierig wird an dem Punkt, wo man versucht, anderen zu gefallen… es geht mir darum, Kunst schaffen zu können und das tun zu können, was ich liebe. Wenn ich das kann, bin ich der glücklichste Mensch.“.
  • Antwort 3: Besessenheit. Ich kenne nur wenig „ExpertenInnen“, die großen Erfolg erreicht haben und NICHT von ihrem Thema absolut fasziniert und besessen waren. Das Thema besitzt den ExpertenIn drückt es vermutlich stärker aus als ein ExperteIn besitzt ein Thema. Denn Steve Jobs sagte schon sinngemäß: Wer diese Besessenheit und Faszination zu dem, was er/sie tut, nicht dauerhaft mitbringt, wird diese ewig lange Strecke des Großartig seins nicht durchhalten – mit all den Tiefen, die bei allen Erfolgsgeschichten zwangsläufig kommen.
  • Antwort 4: Alleine könnte dieser „Jungspunt“ das nie in dieser Zeit erreicht haben. Nur mit Partnern und Kooperationen. Die Frage, „Herr Haider, wie finde und gewinne ich die richtigen Partner, um meine MARKEting-Ziele zu erreichen“ bekomme ich fast täglich. Meine Antwort ist stets: Lassen Sie uns über Maßnahmen sprechen, wie die Partner, die Sie für Ihre Ziele brauchen, Sie für eine Kooperation gewinnen wollen. Diese edelste Form des Kooperations-MARKEtings ist das Ziel, dann ist das von mir aus aktive Gewinnen von Kooperationspartnern ein Kinderspiel – wenn ich das dann noch brauche oder will. Und natürlich ist die Antwort darauf: Marke. Professionell. Positionieren.
  • Antwort 5: Gehen Sie raus. Machen Sie sich sichtbar. Das ist sicher einer DER Bausteine für Erfolg – auch von Leon Löwentraut. Man muss nicht auf jede Vernissage gehen, aber auf die semi-wichtigsten erst und dann kommen die ganz wichtigen von ganz allein – wenn Antwort 1-4 gut umgesetzt sind. Machen Sie mal was Ver-rücktes, das Aufmerksamkeit förmlich auf sich zieht. Zig Container in Form eines Siegestors am Flughafen aufzustellen (dutzende Meter hoch) und sie mit bemalten Löwentraut-Bildern zu behängen, ist – ausserhalb des Atelieres, das keiner mitbekommt, ein Weg zu mehr Sichtbarkeit von Löwentraut. Das hat Christo als Haupt-Alleinstellung perfektioniert…

Löwentraut sagte einmal selbst sinngemäß: Es geht darum, Kunst erlebbar zu machen. Denn Kunst ist die Emotion, die erlebt wird.

Es gäbe noch einige Punkte zu nennen, die Leon Löwentraut und sein Team richtig machen und dadurch irgendwann zu einer der weltweit bekanntesten Marken gehören wird – wenn er nicht eh schon in diesem Kreis ist. Ich bin mir aber sicher: Dieser Erfolg in jungen Jahren wird auch hier irgendwann zu Krisen oder zumindest Abs nach dem bisherigen Auf führen. Und wenn diese Krisen gut bewältigt und in der Positionierung für noch mehr Promi-Sichtbarkeit top genutzt werden, steht der Erreichung des absoluten Künstler-Zenits nichts im Weg.

Wie wird Ihr Produkt, Ihr Angebot von Ihren Zielgruppen wirklich erlebt? Wissen Sie genau, was Dritte darauf antworten würden? Wenn Sie Unterstützung bei Ihrer Marken-Inszenierung benötigen, um Ergebnisse zu vervielfachen, kontaktieren Sie gerne Siegfried Haider für ein unverbindliches Erstgespräch.

Ihr

Siegfried Haider
DER Marken-Positionierer

Speaker – Trainer – Coach – Berater – Autor
Experte für Helium-Marketing, erfolgreiche Positionierung und einfach mehr Umsatz
Damit Sie immer weniger verkaufen müssen und immer öfter gekauft werden!

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