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Warum Bill Gates kein Trainer werden wollte Teil 1!

07. Januar 2010

Wieso er kein Trainer werden wollte? Zunächst wollte er damals wie heute eher handeln, anstatt viel zu reden. Und er hätte als Trainer vermutlich auch kein annähernd so großes Vermögen erreicht. Das Manager Magazin hat im Oktober 2004 die 300 reichsten Deutschen ermittelt. Die 100 reichsten Deutschen werden von den Albrecht-Brüdern (Aldi) mit über 30 Milliarden Euro Vermögen angeführt. Das Gesamtvermögen dieser 100 Milliardäre, dem deutschen „Geldadel“, beträgt rund 252 Millarden Euro. Darunter befinden sich keine handvoll Dienstleister, auch kein Trainer oder Berater. Am anderen Ende der Einkommens- und Vermögenswerte lassen sich jedoch durchaus viele Trainer und Berater finden. Gilt der Spruch „What you need most, you train best!“ doch? Warum können sich so viele “Know-how-Träger” selbst so schlecht vermarkten? Eine Analyse von Siegfried Haider.

Zur Richtigstellung: Es geht nicht darum, als Trainer oder Berater in den globalen Geldadel aufzusteigen, schon gar nicht in der heutigen Zeit. Doch gibt es nur wenig Branchen, in denen so viele Erfolgsgesetze täglich ignoriert werden wie in der Trainerbranche. Wer die Biographien der reichsten der Reichen studiert und ihre Erfolgsprinzipien analysiert, kommt an drei Grundprinzipien nicht vorbei: 1. Risiko- und Investitionsbereitschaft, 2. Konsequenz und Disziplin sowie 3. Konzentration und Multiplikation. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Darüber hinaus ist dann auch von ewigem Lernen, der Kraft der Human Ressources und komplentären Kompetenzen zu lesen mit dem Zusatz: „Keiner schafft es allein!“. Dabei hat Warren Buffett aus 4000 US-Doller Anfangskapital rund 40 Millarden US-Dollar Vermögen mit „Dienstleistung“ damit erreicht, daß er „zu große Wagnisse stets gemieden hat“. Ist es wieder einmal der goldene Mittelweg, der es auszumachen scheint? Eins steht fest: Gut Reden können allein ist zu wenig. Welche Methoden verhelfen daher Trainern, Coaches und Beratern dazu, von einem Durchschnittseinkommen zu einem Spitzeneinkommen und – nicht selbstverständlich – auch zu hohem Ansehen und eigenem Vermögen zu kommen? Die ZIELPULS-Formel unterstützt jeden, der sich und seine Dienstleistung mit großem Erfolg verkaufen möchte (Trainer werden dabei nachfolgend gleichgesetzt mit Coaches, Beratern oder Dienstleistern):

  1. Ziel- und Strategieplanung

Bei meinen bisherigen Fragen an Trainer, ob sie eine konkrete berufliche Ziel- und Strategieplanung hätten, antworteten über 80 % mit Ja. Im Rahmen von Coachings enthüllte die Frage zu den Details dazu sehr häufig, daß zwar ein Zukunfts-Bild vorhanden war (eine Art Vision), jedoch die damit verbundenen Ziele sehr schwammig und die Strategieplanung dazu sehr löchrig und wechselhaft war. Darüber hinaus änderten sich die Antworten auf Fragen zu Zielen und Strategien quartalsweise. Letztlich ist dies einer der Gründe, weshalb weder der Trainer selbst und in Konsequenz daraus auch dazugehörige Teams viel arbeiteten, trotzdem jedoch mit den Ergebnissen unzufrieden waren. Strategie- und Zielplanung ist dabei Chef-Sache. Das einzig wirkliche funktionierende Werkzeug ist eine individuell aufgebaute, lange Fragenkette, die stets mit „Was wollen Sie beruflich erreichen?“ beginnt, mit „Was heißt das konkret?“ vertieft und mit „Wollen Sie das wirklich?“ überprüft wird. Es ist ein dynamischer Prozess, der jedoch Kontinuität benötigt.

Die weiteren 7 ZIELPULS-Inhalte erhalten Sie in Kürze in meinem Blog!

Ihr

Siegfried Haider

Speaker – Trainer – Coach – Berater – Autor
Experte für Helium-Marketing, erfolgreiche Positionierung und einfach mehr Umsatz
Damit Sie immer weniger verkaufen müssen und immer öfter gekauft werden!

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